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Manfred Kusnierz aus dem Handballkreis Hellweg meldet sich vor seinem Wechsel nach Wien noch einmal aus Innsbruck.
„Nachdem der zweite Tag der EM-Hauptrunde abgeschlossen ist, hat sich im deutschen Lager Ernüchterung breitgemacht. Schien sich das Team von Heiner Brand vor dem Spiel gegen Spanien noch einiges ausgerechnet zu haben, das Erreichen des Spiels um Platz 5 war noch im Bereich des Machbaren, sah man nachher überall nur Kopfschütteln über die eigene Leistung. Und über das spanische Team, das sich für Spiele gegen die Deutschen von selbst zu motivieren scheint. Hatten die Iberer am Sonntag im Spiel gegen die Polen noch enttäuscht, so wirkten sie gegen Deutschland stark wie eh und je. Jedenfalls stehen aus der Hauptrundengruppe 2 die Teams für Wien fest, nur wer in welchem Spiel am Samstag auflaufen darf, wird am Donnerstag entschieden. Den Deutschen bleiben in der Begegnung gegen die Tschechen nur der Gewinn der berühmten „goldenen Ananas" und danach die Heimreise.
Zwei „Hellweger" Gisbert Klinger (links) und Manfred Kusnierz trafen sich in Innsbruck beim Spiel Deutschland gegen Spanien |
Zu bemerken bleibt am Rande, dass ich in Innsbruck nicht der einzige Handball-Freak aus dem Handballkreis Hellweg bin. Wie beigefügtes Foto zeigt, ist Gisbert Klinger vom TuRa Bergkamen ebenfalls vor Ort. Er bevorzugt es, tagsüber die zahlreichen Skipisten rund um Innsbruck unsicher zu machen. Natürlich wohnt er jedem möglichen Handballspiel der Hauptrunde in der Olympia-Halle Innsbruck bei, bis er dann am Freitag die Heimreise antritt. Ich werde am Freitag weiter nach Wien reisen, um Samstag und Sonntag die wirklich guten Teams der EM zu sehen. Ich freue mich schon auf Kroatien, Island und hoffentlich auch die Dänen. Wer dann letztlich die EM-Krone nach Hause tragen darf, bleibt nach wie vor offen".
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